Willkommen

"Weil ich ein Mensch bin, habe ich erkannt, dass es Zeit ist für Herzcourage."

Sagt Ella Endlich, die neue Schirmherrin der Stiftung Fair Play. Und die junge Sängerin stellt die richtigen Fragen der ebensolchen Person, nämlich sich selbst. Wie reden wir miteinander? Oder reden wir überhaupt? Und wenn ja, wie ehrlich, wie respektvoll? Würdigen wir unsere Alltagshelden und sprechen wir oft genug ein ernst gemeintes „Gut gemacht!“ aus?

"Jeder ist einzigartig", sagt Ella und meint damit, natürlich, nicht zuletzt auch sich selbst, "und wir alle sind ein Ganzes. Eingebunden ins und getragen vom Wir." Fair Play sei dafür "ein umfassendes Werkzeug, das an unendlich vielen Stellen ansetzen kann."

Ihr Engagement für die Stiftung umreißt sie mit klugen, knappen Worten: "Jungen Menschen aus, mal vorsichtig gesagt, turbulenten Lebensverhältnissen zu Orientierung und einer reellen Chance zu verhelfen, sie eben fair und nicht gängigen Klischees entsprechend zu behandeln." Dahinter steht nicht etwa ein esoterischer Ansatz, "ich möchte vielmehr etwas zurückgeben und meinen Beitrag dazu leisten, dass wir über Fairness und Achtsamkeit im Leben nachdenken."

Künstler, die sich für wohltätige Zwecke engagieren, werden eines leider nicht so oft gefragt: Welche positiven Auswirkungen hat das für sie selbst? Ella lächelt, "eine gute, weil eine schöngeistige Frage. Man nimmt Energie auf, transformiert sie und hat sie für sich selbst und andere zugleich zur Verfügung. Ich bin eine Person in der Öffentlichkeit und möchte nicht als nur oberflächlich wahrgenommen werden, es macht mich auch tatsächlich glücklich, wenn ich einen glücklichen Menschen wahrnehme und weiß, dass ich an seinem Glück nicht ganz unschuldig bin."