Stiftung

Schirmherrin

Ella Endlich ist neue Schirmherrin der Stiftung Fair Play.

Ich habe mit Menschen zu tun. Ich arbeite mit ihnen zusammen. Ich singe für sie, Ich erzähle ihnen Geschichten, ich nehme sie mit in Träume, in Hoffnungen und Reisen. Ich zeige ihnen andere Wirklichkeiten im Alltag und jenseits des Alltags. Und ich brauche sie, sie hören mir zu, sie geben mir Sinn. Sie fordern mich auf, für sie da zu sein. Sie stehen vor mir, wir sind miteinander, auch außerhalb der Konzerte. Wir nehmen gemeinsam teil am Leben.

Ich bin ein glücklicher Mensch, ich folge eigenen Zielen, ich gestalte mein Leben. Das ist nicht selbstverständlich, das passiert nicht einfach so – dazu braucht es Entwicklung und Bewegung und Einschnitte und Begegnungen. Ich lerne sozusagen, was ich werde und dann bin. Dies verdanke ich den Menschen, die mir ihre Bilder geben, die mich spiegeln und mir Namen geben. Die mir ein Selbstbewusstsein ermöglichen jenseits der Klischees und Reproduktionen.

Meine Themen, meine Texte, meine Lieder: Ich gebe sie in die Welt. Und ich möchte mehr tun, mehr bewirken. Ich möchte Menschen, gerade auch jungen Menschen, Kraft für ihre Träume, für ihren jeweiligen Entwurf von Leben geben. Kraft geben und ein Gespür, wer sie sind und was sie können. Ich weiß, wie wichtig es ist, seine Ressourcen und Ziele benennen zu können, den Mut zu haben, sich in Bewegung zu setzen, sich (neu) auszuprobieren. Das geht nicht über gutes Zureden oder Appelle, das geht über Verstandenwerden und innere Bewegung. Über Selbstbewusstsein.

Ich bin weder Sozialpädagogin noch Bewährungshelferin. Ich weiß nicht, ob ich als Mediatorin tauge. Aber ich erreiche Menschen – mit Poesie und Humor, mit meiner Leichtigkeit und Lebenslust. Und eben mit meiner Lebenserfahrung und meiner Vielfalt. Viele Menschen fühlen sich von mir verstanden. Ich spreche ihre Sprache, ich singe ihre Lieder, ich habe ihre Geschichten. Da sind dann auch die Wege, sich selbst zu verstehen, da sind die Spiegel und Impulse und Namen, Benennungen. Wer sich selbst versteht, ist handlungsfähig. Jenseits der Ansprüche.

Daher mein Engagement in Projekten, die der Welt etwas hinzufügen. Die Menschen bewegen und orientieren, gerade junge Menschen. Projekte, die ‚klug’ sind, die auf das Miteinander, gesunde Balancen, auf Vertrauen und selbstbewusste eigene Gestaltung abzielen. Projekte, die Resignation und Fatalismus in initiatives Denken wandeln, die Alleinsein überwinden und Sackgassen öffnen, die Zuwendung und Zuhören fördern, die Selbstvertrauen ermöglichen.

Das ist die Skizze meines menschlichen Denkens. Das ist die Idee von menschlicher Bewegung und vom Miteinander. Das ist Ella über das Lied hinaus.